Geschäftsbericht 2025
Geschäftsbericht 2025

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Geschäftsbericht St.Galler Stadtwerke

Editorial

<p><span style='background-color: #ffffff;'>Marco Letta</span><br /><span style='background-color: #ffffff;'>Unternehmensleiter</span></p><p></p>

Marco Letta
Unternehmensleiter

Die St.Galler Stadtwerke stehen vor wichtigen strategischen Entscheidungen. Da technische, regulatorische und gesellschaftliche Entwicklungen immer mehr ineinandergreifen, geht es darum, die Rolle eines kommunalen Energieversorgers auf den Prüfstand zu stellen – im Spannungsfeld von unternehmerischem Spielraum, politischer Verantwortung und langfristiger Versorgungssicherheit.

Der ökologische Umbau der Energieversorgung nach den Vorgaben des städtischen Energiekonzepts 2050 kommt planmässig voran, insbesondere der Ausbau der Fernwärmeversorgung, die Verstärkung und Modernisierung des Stromnetzes, der stärkere Fokus auf Digitalisierung und Automatisierung, der Smart Meter Rollout sowie die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen. Dennoch sind die St.Galler Stadtwerke (sgsw) gut beraten, diese anstehenden Veränderungen nicht isoliert zu betrachten, sondern als Transformation ihres Auftrags, ihrer Infrastruktur und ihrer Organisation. Entscheidend ist, Versorgungsauftrag, Technik, Finanzierung und gesellschaftliche Verantwortung zusammenzubringen.

Die angestrebte Rechtsformänderung ist denn auch mehr als eine juristische Frage. Sie berührt das Selbstverständnis der sgsw als Service-Public-Anbieter, die dem Gemeinwohl verpflichtet sind und gleichzeitig effizient, investitionsfähig und zukunftsorientiert handeln müssen.

Die zunehmende Elektrifizierung, insbesondere durch Wärmepumpen, Elektromobilität und Photovoltaik, führt zu stark wachsenden Lastspitzen im Stromnetz, die sich bis zum Jahr 2050 prognostiziert verdoppeln. Um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten, sind erhebliche Investitionen in den Netzausbau notwendig, was den wirtschaftlichen Druck erhöht.

Auf regulatorischer Ebene verändern Marktliberalisierungsbestrebungen und neue gesetzliche Vorgaben das Spielfeld. Mit der Revision des Energiegesetzes und der Einführung von «Lokalen Elektrizitätsgemeinschaften (LEG)» ab dem Jahr 2026 eröffnen sich neue Chancen bei gleichzeitig steigendem Wettbewerbsdruck. Kundinnen und Kunden erhalten mehr Wahlfreiheit, während Versorgungsunternehmen gefordert sind, flexible Preis- und Abrechnungsmodelle zu entwickeln. Die entscheidende Frage lautet dabei nicht nur, ob die Systeme dafür bereit sind, sondern ob Organisation, Prozesse und Kompetenzen mit dieser neuen Marktlogik und Dynamik Schritt halten.

Die flächendeckende Einführung intelligenter Messsysteme schafft die Grundlage für dynamische Tarife, Laststeuerung und einen effizienteren Netzbetrieb. Dabei werden Daten zu einem strategischen Gut und das Steuern von Flexibilitäten zu einem entscheidenden Faktor für Stabilität.

Daten sind auch für die Integration lokaler Erzeugung wichtig, um ein virtuelles Kraftwerk umzusetzen, bei dem Strom und Wärme dezentral produziert, aber zentral koordiniert werden. Dieses Betriebsmodell ist komplexer als klassische zentrale Systeme und stellt hohe Anforderungen an Planung, Steuerung und Organisation, steht aber für eine moderne, vernetzte und flexible Energieversorgung.

Eine weitere Schlüsselrolle spielt die Nachhaltigkeit. Der Ausbau der Fernwärme beispielsweise ist ein wirksames Instrument zur CO₂-Reduktion, bringt in der anspruchsvollen Topografie unserer Stadt aber technische und wirtschaftliche Zielkonflikte mit sich.

Wer Investitionen transparent begründet, Digitalisierung als strategische Grundlage versteht und den Dialog mit Politik, Bevölkerung und Partnern aktiv sucht, stärkt Vertrauen und Handlungsspielraum. Denn erfolgreich wird nur sein, wer den Wandel bewusst gestaltet – im Interesse der Stadt und ihrer Versorgungssicherheit.

Nach neun Jahren, die bereits von einem tiefgreifenden Wandel geprägt waren, verlasse ich die sgsw, die vor einer wichtigen Phase stehen: In den kommenden Jahren geht es darum, die strategischen Grundlagen sukzessive weiterzuentwickeln und gezielt umzusetzen. Diese Aufgabe soll meine Nachfolge sowohl auf strategischer als auch auf operativer Ebene verantworten.

Aus dem Unternehmen

Überweisung der Vorlage zur Rechtsformänderung an das Stadtparlament

Der Stadtrat hat in der Eignerstrategie für die sgsw Aufgaben und Ziele festgeschrieben, die über einen klassischen Grundversorgungsauftrag hinausgehen. Als städtisches Energieversorgungsunternehmen haben sie auch zentrale Massnahmen aus dem Energiekonzept 2050 der Stadt St.Gallen umzusetzen. Der ökologische Umbau der Energiesysteme, sich öffnende Energiemärkte sowie erhöhte Anforderungen an die Versorgungssicherheit verlangen von den sgsw eine schnellere Reaktionsfähigkeit auf sich verändernde Kundenbedürfnisse, Marktgegebenheiten und Regulierungsauflagen.

Um den sgsw mehr Flexibilität zu verschaffen, schlägt der Stadtrat vor, die sgsw in ein selbständiges öffentlich-rechtliches Unternehmen umzuwandeln. Sie sollen damit agiler und wettbewerbsfähiger werden und ihre Organisation und Ressourcen noch konsequenter auf künftige Anforderungen ausrichten können. Die sgsw sollen dabei gänzlich im Eigentum der Stadt St.Gallen verbleiben und ihre Aufgaben auch in Zukunft im öffentlichen Interesse und im Sinne des Gemeinwohls erfüllen. Zudem würden die über 330 Mitarbeitenden nicht schlechter gestellt als das übrige städtische Personal. Auch mit der neuen Rechtsform gäbe die Stadt die politische Steuerung der Unternehmung nicht aus der Hand. Der Stadtrat hat die Vorlage zur Umwandlung der sgsw in ein selbständiges öffentlich-rechtliches Unternehmen an das Stadtparlament überwiesen. Im Berichtsjahr hat eine Spezialkommission begonnen, die Vorlage zu beraten.

Umzug der Betriebsstätten an die Mövenstrasse

Die Betriebsstätten der sgsw an der Steinachstrasse können aufgrund des baulichen Zustands, des fehlenden Hochwasserschutzes und des Ersatzneubaus für das Unterwerk Steinachstrasse nur noch für einen begrenzten Zeitraum genutzt werden. Für die rund 130 betroffenen Mitarbeitenden wurde an der Mövenstrasse 17 eine Liegenschaft für eine mehrjährige Nutzung gefunden.

Nach der Bewilligung eines Kredits für den Umbau der Mövenstrasse 17 von CHF 3.96 Mio. durch das Stadtparlament im Februar 2025 haben die sgsw mit den Planungsarbeiten begonnen. Ein Kernteam mit Mitgliedern der drei betroffenen Bereiche «Netz Elektrizität und Telecom», «Wasser, Gas und Wärme» sowie «Finanzen und Dienste» hat Synergien identifiziert sowie die Flächen- und Nutzungszuordnung so definiert, dass die Bedürfnisse der Teams bestmöglich berücksichtigt werden. Erste Arbeiten an Gebäude, Aussenhülle und Dach wurden im Berichtsjahr bereits durchgeführt.

Nachhaltigkeit

Im Bestreben, der Nachhaltigkeit mehr Gewicht beizumessen, haben die sgsw das dafür zur Verfügung stehende Pensum im Berichtsjahr von 50 auf 140 Stellenprozente erhöht. Personen aus den Fachbereichen unterstützen die zwei Nachhaltigkeitsmanagerinnen und treiben die Arbeiten mit voran.

Das Projekt «Etablierung Nachhaltigkeit» gliedert sich in vier Teilprojekte:

Bilanzierung der Treibhausgasemissionen

Im Berichtsjahr haben die sgsw die Treibhausgasbilanzierung für das Jahr 2024 entlang des international etablierten Standards des «GHG Greenhouse Gas Protocol» abgeschlossen. Die Erhebung basiert auf vorhandenen Daten, ergänzt durch Hochrechnungen sowie teilweise auch durch Annahmen, und ist gegliedert nach Bilanzierungseinheiten wie Gebäude, Netze, Mobilität, Vertrieb, Materialien und Produktion. Diese Basisdaten dienen dazu, ergänzend zu den Massnahmen aus dem städtischen Energiekonzept 2050 Handlungsschwerpunkte zu definieren, welche die Treibhausgasbilanz der sgsw verbessern.

Kommunikation

Das Kernteam hat sich an den monatlichen Projektsitzungen insbesondere mit dem Aufbau von Know-how und Prozessen zur Wissensvermittlung befasst. In der externen Kommunikation haben die sgsw einen noch engeren Bezug zur Richtlinie für den Weg in die Klimaneutralität, dem städtischen Energiekonzept 2050, hergestellt. Zudem wurden sachbezogene Webinhalte mit dem Energiemonitor der Dienststelle Umwelt und Energie verknüpft, der zeigt, wo die Stadt bei der Umsetzung der Massnahmen aus dem Energiekonzept steht.

Beschaffung

Ein Schwerpunkt im Berichtsjahr lag auf der Beschaffung, da hier ein grosses Potenzial zum Senken von Emissionen besteht. Dazu haben die sgsw in enger Zusammenarbeit mit der Dienststelle Umwelt und Energie nachhaltige Beschaffungskriterien erarbeitet, um die Fachabteilungen sukzessive für dieses Thema zu sensibilisieren.

Massnahmen

Erste Kontakte innerhalb der Branche haben gezeigt, wie gross unter Energieversorgungsunternehmen der Bedarf an Erfahrungsaustausch ist. Um das Thema auch bei der Stadtverwaltung zu platzieren, haben die sgsw zusammen mit Umwelt und Energie begonnen, ein Konzept für eine Community of Practice zu erarbeiten, in deren Rahmen Erfahrungen geteilt und gemeinsam Empfehlungen und Priorisierungen entwickelt werden. Die Erkenntnisse aus dem Berichtsjahr zeigen, wie wichtig die interne Sensibilisierungsarbeit ist, weshalb die diesbezüglichen Bemühungen mit Fokus auf diejenigen Fachbereiche mit der grössten Hebelwirkung noch verstärkt werden sollen.

Das Projekt «Etablierung Nachhaltigkeit» wurde per Ende 2025 abgeschlossen und in eine Daueraufgabe überführt, die auch weiterhin vom Nachhaltigkeitsausschuss überwacht wird.

Aus der Versorgung

Betriebskennzahlen

Elektrizität

20252024
in MWh
Beschaffung
SN Energie AG 378’145 376’654
Lieferungen Dritter1 20’490 16’419
Eigenerzeugung sgsw2 51’914 37’198
Total 450’549 430’271
Absatz an Endkundinnen/-kunden
Elektrizität Energie 450’549 430’271
Elektrizität Netz 450’748 461’627

Wasser

20252024
in m3
Beschaffung
RWSG Regionale Wasserversorgung St.Gallen AG6’470’8496’349’618
Bezug von Dritten18’0268’669
Eigenproduktion/Notwasserversorgung200
Total6’478’8756’358’287
Absatz
an Endkundinnen/-kunden6’200’4406’033’811

Wärme

20252024
Fernwärme
Produktion
Abwärme aus Kehrichtheizkraftwerk66.3 %69.5 %
Abwärme aus Wärme-Kraft-Kopplung11.5 %8.2 %
Fernwärmezentralen (Au, Waldau, Olma, Lukasmühle, Stadtsäge)
Erdgas19.0 %20.0 %
Heizöl3.1 %2.3 %
Holz0.0 %0.0 %
Wärme Netzabgabe212’167 MWh190’077 MWh
Wärme Verkaufsmenge197’908 MWh160’691 MWh
Elektrizitätserzeugung aus Wärme-Kraft-Kopplung Fernwärme49’160 MWh34’415 MWh
Neuanschlüsse Fernwärme
Anzahl Neuanschlüsse85 Stk.94 Stk.
Neu installierte Nennleistung6’134 kW9’322 kW
Zu erwartender Energieverbrauch12’876 MWh19’804 MWh
Anzahl mit Fernwärme versorgter Haushaltsäquivalente 21’876 Stk.20’853 Stk.
Energiedienstleistungen (EDL)1
Anzahl Anschlüsse EDL mit vorgezogenen Fernwärmeanschlüssen (vFWA)13 Stk.14 Stk.
Anzahl Anschlüsse EDL mit Wärmepumpen27 Stk.25 Stk.
Anzahl Anschlüsse EDL mit Wärme-Kraft-Kopplung54 Stk.54 Stk.
Anzahl Anschlüsse EDL, total94 Stk.93 Stk.
Beschaffung / Produktion für EDL vorgezogene Fernwärmeanschlüsse (vFWA)5’187 MWh5’430 MWh
Beschaffung / Produktion für EDL mit Wärmepumpen480 MWh415 MWh
Beschaffung / Produktion für EDL mit Wärme-Kraft-Kopplung27’335 MWh27’434 MWh
Beschaffung / Produktion für EDL, total33’002 MWh33’279 MWh
Wärme-Verkaufsmenge aus EDL vorgezogene Fernwärmeanschlüsse (vFWA)3’726 MWh4’603 MWh
Wärme-Verkaufsmenge aus EDL mit Wärmepumpen1’719 MWh1’500 MWh
Wärme-Verkaufsmenge aus EDL mit Wärme-Kraft-Kopplung18’410 MWh16’231 MWh
Wärme-Verkaufsmenge aus EDL, total23’855 MWh22’334 MWh
Elektrizitätserzeugung aus EDL mit Wärme-Kraft-Kopplung7’713 MWh6’516 MWh

Erd- und Biogas

20252024
in MWh
Beschaffung
Gas (Erd- und Biogas)853’870885’264
Absatz
Gas Energie853’870885’264
davon Biogas60’43663’214
Gas Netz1’176’9061’137’609
davon Netz sgsw757’949732’693
davon Netz Partnergemeinden418’957404’916
Neuanschlüsse
Anzahl Neuanschlüsse13 Stk.16 Stk.
Neu installierte Nennleistung0.45 MW1 MW
Zu erwartender Energieverbrauch927 MWh2’147 MWh
Erdgasgeräte-Service
Anzahl Serviceverträge1’231 Stk.1’261 Stk.

Glasfaser

20252024
in Stk.
Glasfasersteckdosen (OTO1), abgenommen
Privat 44’945 44’521
Business 7’023 6’939
Total Glasfasersteckdosen (OTO1) 51’968 51’460
Erschlossene Gebäude
FTTH-Gebäude 11’678 11’571
PoP-Gebäude2/-Standorte Passivnetz 127 127
PoP-Gebäude2/-Standorte Aktivnetz3 5 97
Verträge
Dienstanbieter auf dem Glasfasernetz4 4 9
Anzahl FTTH-Kundinnen und -Kunden5 12’282 11’776

Smart Meter Rollout

Die Einführung von Smart Metern ist ein zentraler Baustein der Energiestrategie 2050 des Bundes. Bis zum Jahresende 2027 müssen mindestens 80 Prozent aller Stromzähler durch Smart Meter ersetzt sein. Die sgsw werden diese Vorgaben erfüllen und bis zum Jahresende 2028 sämtliche ihrer über 50'000 Stromzähler austauschen.

In einem Testgebiet haben die sgsw im ersten Halbjahr 2025 rund 4'000 Stromzähler installiert, um Erfahrungen für die flächendeckende Einführung zu sammeln. Die Erkenntnisse daraus flossen sukzessive in den Planungsprozess ein, sodass bis zum Ende des Berichtsjahrs insgesamt bereits 17'000 Zähler ersetzt wurden.

Ausgewechselt werden auch die Wasser-, Gas- und Wärmezähler, womit die sgsw über ein effizientes und zukunftsfähiges Messsystem für alle Versorgungsbereiche verfügen werden.

Eigenverbrauchslösungen

Eigenverbrauchslösungen tragen nicht nur zur besseren Wirtschaftlichkeit von Photovoltaik-Anlagen bei, sondern erhöhen den Selbstversorgungsgrad, reduzieren die Einspeisung ins öffentliche Netz und stellen damit einen zentralen Bestandteil der Energiewende dar, da sie die dezentrale Erzeugung und Nutzung von Solarstrom stärken.

Die sgsw bieten mit den beiden Produkten «Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV Komfort)» und «Eigenverbrauchsgemeinschaft (EVG Komfort)» Dienstleistungen zur Verrechnung der Energie-ströme innerhalb von Gebäuden an. Im Berichtsjahr wurden insgesamt 112 Projekte umgesetzt, so-dass bereits rund 860 Gebäude über eine Eigenverbrauchslösung verfügen.

Zudem haben die sgsw das Produkt «Lokale Elektrizitätsgemeinschaften (LEG)» entwickelt, das ab dem 1. Quartal 2026 bestellbar ist. Es vereinfacht die Nutzung von lokal produziertem Solarstrom, beispielsweise aus dem Quartier.

Neue rechtliche Vorgaben des Bundes

Flexibilität bedeutet in der Energieversorgung, dass Erzeugung, Verbrauch oder Speicherung von Energie gezielt verändert werden können. Diese Flexibilität wird vor allem dazu genutzt, lokale Netze wie auch das Gesamtsystem widerstandsfähiger zu machen – wenn zu viel oder zu wenig elektrische Energie vorhanden ist –, oder wirtschaftlich zu optimieren. Diese Massnahme kann dazu beitragen, teure Netzausbauprojekte zu vermeiden, zu reduzieren oderzeitlich zu verschieben. Im Rahmen der Gesetzesrevisionen zum Stromversorgungsgesetz (StromVG) und der Stromversorgungsverordnung (StromVV/Mantelerlass) wird das Thema Flexibilitäten rechtlich stärker geregelt.

Bis anhin konnten die sgsw darüber entscheiden, welche Anlagen oder Geräte (z.B. Wärmepumpen, Elektroboiler etc.) sie gezielt ein- oder ausschalten. Dies ermöglichte einen effizienteren und stabileren Betrieb des Stromnetzes. Per Jahresbeginn 2026 kann die Kundschaft selbst über diese Flexibilität verfügen. Im Berichtsjahr haben die sgsw diese Umstellung und die Kommunikation an die rund 15'000 betroffenen Kundinnen und Kunden vorbereitet.

Weiter schreibt der Gesetzgeber auf der Stromrechnung den separaten Ausweis der Messkosten vor. Die sgsw haben Vorkehrungen getroffen, damit diese künftig als monatliche Gebühr pro Messpunkt verrechnet werden können.

Ersatzneubau Unterwerk Steinachstrasse

Als eines von fünf Unterwerken stellt jenes an der Steinachstrasse rund einen Fünftel der Elektrizitätsversorgung der Stadt St.Gallen sicher. Mit einem Alter von 47 Jahren hat das Unterwerk Steinachstrasse das Ende seiner Lebensdauer erreicht. Da es zudem die Anforderungen an die Hochwasser- und Erdbebensicherheit nicht erfüllt, ist ein Ersatz aus Gründen der Versorgungs- und Betriebssicherheit unumgänglich.

Nach der Ausschreibung hat das Preisgericht in der Präqualifikation fünf von 21 Teams für die Teilnahme am Projektwettbewerb ausgewählt. Aus der im März 2025 durchgeführten Jurierung ging das Projekt «Victoria» der Lukas Imhof Architektur GmbH aus Zürich als Siegerin hervor.

Der Verbindungsbau zwischen der historischen Turbinenhalle des Elektrizitätswerks und dem Feuerwehrgebäude aus der Nachkriegsmoderne greift den historischen Bestand des Elektrizitätswerks auf und liegt zwischen dem Betriebsgebäude von Feuerwehr und Zivilschutz, der Steinachstrasse und der Sonnenstrasse. Das neue Unterwerk wird im Jahr 2030 in Betrieb gehen.

Fernwärmeversorgung

Produktionsseitig haben die sgsw im Berichtsjahr drei wichtige Projekte umgesetzt:

In der Fernwärmezentrale Au hatten die beiden Spitzenlast-Heisswasserkessel und der Öl-Dampfkessel das Ende ihrer Lebensdauer erreicht und erfüllten auch die zwischenzeitlich angepassten Lärmvorschriften nicht mehr. Die sgsw haben die drei alten Kessel durch zwei neue ersetzt: Einen Spitzenlastkessel mit einer Leistung von 10 MW sowie einen Öl-Dampfkessel mit einer Leistung von 1 MW. Diese Redimensionierung war möglich, weil mittlerweile mehrere Zentralen in der Talsohle als Wärmedrehscheiben fungieren.

Zudem wurde in der Au eine neue Speicheranlage installiert. Mit diesem Speicher – sein Fassungsvermögen beträgt 800 m3 – lässt sich eine Wärmeleistung von 10 MW ein- und ausspeichern. Die überschüssige Wärme aus dem Kehrichtheizkraftwerk wird zwischengelagert und insbesondere im Frühjahr und im Herbst dazu verwendet, Morgenspitzen zu brechen. Damit muss der Energiebedarf frühmorgens, auch wenn es noch kalt ist, nicht mehr aus fossilen Quellen gedeckt werden.

Die Erweiterung der Fernwärmeversorgung schreitet planmässig voran. Im Berichtsjahr haben die sgsw alle geplanten Lose umgesetzt.

Umlegung der Fernwärmeleitungen beim Beginenweg

Im Zusammenhang mit dem Bau des neuen Velo- und Fussgängertunnels, dem Beginenweg, haben die sgsw bestehende Fernwärmeleitungen umgelegt, die im Bereich der künftigen Tunnelrampe verliefen. Im Frühjahr 2025 wurde die zweite Etappe im Bereich der Reithalle realisiert. Dabei wurden zwei Fernwärmerohre mit einem Aussendurchmesser von 450 Millimetern unter laufendem Betrieb umgelegt und wieder in das bestehende Netz eingebunden.

Vorgängig haben die sgsw die Auswirkungen auf die Versorgung analysiert und Massnahmen zur Sicherstellung des Betriebs definiert. Während der Arbeiten, die an frostfreie Temperaturen gebunden waren, um Versorgungsausfälle zu vermeiden, wurde die Wärmeversorgung vorübergehend über die Fernwärmezentrale Lukasmühle sichergestellt.

Strategie Netz Elektrizität

Die sgsw haben das Ausführungskonzept für die geplante Umstellung des Mittelspannungsnetzes von 10 kV auf 20 kV erarbeitet. Parallel dazu haben sie die Projektierungs- und Ausführungsarbeiten für die ersten als kritisch identifizierten Niederspannungsnetze aufgenommen, um lokalen Engpässen vorzubeugen und mehr Kapazität zu schaffen.

Um die Transparenz im Niederspannungsnetz zu erhöhen, haben die sgsw im Rahmen eines Pilotprojekts ein Netzmonitoring-System in zwei Trafostationen realisiert. Auf Basis dieser Erkenntnisse haben sie festgelegt, welche Komponenten bis zur Jahresmitte 2027 in 33 Trafostationen installiert werden, damit diese überwacht werden können.

Dazu haben die sgsw die Regel- und Steuerungsgrundlagen für das gezielte Verwenden netzdienlicher und garantierter Flexibilitäten definiert, welche im Rahmen eines Pilotprojekts getestet werden.

Umbau Netzarchitektur Telecom

Der Stadtrat hat im Jahr 2023 beschlossen, keine Reinvestitionen in die Infrastruktur zur Bereitstellung von Internet-, Telefon- und Fernsehdiensten zu tätigen. Die sgsw haben deshalb eine Ersatzlösung realisiert, die es den davon betroffenen Serviceprovidern erlaubt, ihrer Kundschaft diese Dienstleistungen auch weiterhin anzubieten.

Drei Serviceprovider haben sich für eine individuelle Lösung entschieden. In Kooperation mit einem Schweizer Internetdienstleister haben die sgsw gemeinsam mit den zwei anderen Partnern ein Nachfolgekonzept entwickelt, damit diese ihre Kundschaft in St.Gallen auch künftig mit Services über das passive städtische Glasfasernetz versorgen können.

Dazu sind zwischen Januar und Mai 2025 rund 720 Endkundinnen und -kunden migriert worden. Gleichzeitig haben die sgsw bis August 2025 auch die rund 400 Anschlüsse ihrer Geschäftskundschaft sowie aller stadtinternen Dienste auf die neue GPON-Infrastruktur (Gigabit Passive Optical Network) überführt. Diese weit verbreitete Glasfasertechnologie für schnellen Internetzugang (FTTH/Fiber to the Home) ist so konzipiert, dass kritische Infrastrukturdienste für z.B. Smart Meter, Versorgungs- und Fernwirkanlagen etc. physisch getrennt vom Standard-FTTH-Geschäft betrieben werden können.

Erweiterung der PV-Anlage auf dem Dach des Stadions kybunpark

Im Jahr 2015 haben die sgsw die ursprüngliche Photovoltaik-Anlage auf dem Stadiondach installiert. Mit einer Spitzenleistung von 633 Kilowatt produzierte sie jährlich rund 520'000 Kilowattstunden Solarstrom und war damals die grösste Anlage auf einem Dach in der Stadt St.Gallen.

Durch die im Berichtsjahr abgeschlossene Erweiterung ist das Stadiondach nun wo sinnvoll und möglich vollständig mit Solarmodulen belegt. Die Gesamtleistung der Anlage beträgt neu 1'205 Kilowatt Spitzenleistung, und sie erzeugt jährlich über eine Million Kilowattstunden Solarstrom. Das entspricht dem Jahresbedarf von etwa 288 Vier-Personen-Haushalten. Damit ist die Anlage erneut die grösste auf einem Dach auf Stadtgebiet.

Innovativ

Die St.Galler Stadtwerke tragen eine besondere Verantwortung: Sie gewährleisten die zuverlässige Versorgung der städtischen Bevölkerung und Wirtschaft mit Energie und Wasser und betreiben das Glasfasernetz – heute wie in Zukunft.

Innovationen sind dabei unverzichtbar: Neue Technologien, intelligente Netze und flexible Produktionsformen ermöglichen es, den steigenden Anforderungen an Versorgungssicherheit, Effizienz und Nachhaltigkeit gleichzeitig gerecht zu werden. Insbesondere die zunehmende Dezentralisierung der Energieerzeugung verlangt nach neuen, zukunftsorientierten Lösungen.

Gleichzeitig entstehen neue Dienstleistungen, die unsere Kundinnen und Kunden aktiv mit einbezieht. Innovation schafft damit auch den Spagat zwischen ambitionierten Klimazielen und einer praktikablen Umsetzung. Und sie stärkt die eigene Resilienz und stellt sicher, dass Energie auch unter veränderten Rahmenbedingungen verfügbar und bezahlbar bleibt.

Verlässliche Daten gepaart mit künstlicher Intelligenz ermöglichen viertelstündliche Prognosen, mit denen die sgsw die Effizienz und Zuverlässigkeit der Versorgung erhöhen. (Foto: Jerry Gross)

Die erweiterte Photovoltaik-Anlage auf dem Fussballstadion liefert über 1 Million kWh Solarstrom pro Jahr und ist damit erneut die grösste Dachanlage auf Stadtgebiet. (Foto: Helion Energy AG)

Der neue Speicher in der Fernwärmezentrale Au macht das System flexibler und trägt wesentlich zur Stärkung der städtischen Versorgung mit klimaschonender Wärme bei. (Foto: Jerry Gross)

Die neuen LED-Leuchten beim Skatepark Kreuzbleiche löschen automatisch um 22 Uhr. (Foto: Urs Bucher)

Mit dem Ersatz von rund 17'000 Elektrizitätszählern durch Smart Meter haben die sgsw im Berichtsjahr einen weiteren Schritt hin zu einem effizienten und zukunftsorientierten Messsystem gemacht. (Foto: Urs Bucher)

Finanzbericht

Lagebericht

Die St.Galler Stadtwerke sind ein unselbstständiges öffentlich-rechtliches Unternehmen und werden als Dienststelle der Direktion Technische Betriebe der Stadt St.Gallen geführt. Sie sind für die städtische Bevölkerung der Partner für die Elektrizitäts-, Gas-, Wärme- und Wasserversorgung. Bei der Gasversorgung sind die St.Galler Stadtwerke regional tätig: von St.Gallen bis an den Bodensee. Zudem erstellen und betreiben sie das städtische Glasfasernetz und bieten weitere, ihrem Kerngeschäft nahe Dienstleistungen an.

Geschäftsleitung

  • Letta Marco, Unternehmensleiter
  • Akgül Sevgi, stellvertretende Unternehmensleiterin, Bereichsleiterin Finanzen und Dienste
  • Ditzel Philipp, Bereichsleiter Digitalisierung und Informatik
  • Flammer Patrick, Bereichsleiter Wasser, Gas und Wärme
  • Graf Peter, Bereichsleiter Energie, Verkauf und Marketing
  • Stäger Peter, Bereichsleiter Netz Elektrizität und Telecom

Mitarbeitende

Die sgsw haben im Berichtsjahr durchschnittlich 338 Mitarbeitende beschäftigt, die mit ihrem Engagement entscheidend zum Geschäftserfolg des Unternehmens beigetragen haben. Im Jahresdurchschnitt entspricht dies 310 Vollzeitstellen (Vorjahr: 283 Vollzeitstellen).

Durchführung einer Risikobeurteilung

Im Rahmen des Nachhaltigkeits- und Risikomanagements stellt die Geschäftsleitung der sgsw sicher, dass Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, rechtzeitig erkannt werden. Alle erkennbaren Risiken, welche die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage wesentlich beeinflussen könnten, werden periodisch erfasst, klassifiziert und ihre Auswirkungen bewertet. Auf Basis dieser Risikobeurteilung werden geeignete Massnahmen definiert, um die Risiken zu reduzieren und zu überwachen. Das «Interne Kontrollsystem (IKS)» bildet einen integrierenden Bestandteil des Nachhaltigkeits- und Risikomanagements.

Bestell- und Auftragslage

Die sgsw nehmen einen Versorgungsauftrag wahr, dessen Inhalt weitgehend durch die regulatorischen Rahmenbedingungen vorgegeben ist. Doch befinden sich die Geschäftsfelder der Versorgungsunternehmen in einer Umbruchphase, in der die Marktkräfte vermehrt zu wirken beginnen. Ausserdem beeinflussen die meteorologischen Verhältnisse den Absatz von Energie und Wasser massgeblich.

Forschungs- und Entwicklungstätigkeit

Die sgsw haben im Berichtsjahr weder Forschungs- noch Entwicklungstätigkeiten ausgeübt.

Aussergewöhnliche Ereignisse

Im Geschäftsjahr 2025 waren keine aussergewöhnlichen Ereignisse zu verzeichnen.

Zukunftsaussichten

Die sgsw stellen sich kontinuierlich auf die anhaltenden Änderungen im Energiemarkt und in der Wasserversorgung ein und bereiten sich, wo erforderlich, auf die sich abzeichnenden Marktliberalisierungen vor. Die damit einhergehenden Herausforderungen sehen sie als Chance. Bei der Umsetzung von Projekten, insbesondere im Bereich von erneuerbaren Energien und Telecom-Diensten, haben die Spezialistinnen und Spezialisten der sgsw in den letzten Jahren ihr vielfältiges technisches und betriebswirtschaftliches Know-how laufend erweitert. Die sgsw antizipieren neue Entwicklungen rechtzeitig und stellen dabei die Bedürfnisse der Menschen ins Zentrum ihrer Überlegungen. Sie werden im Sinne des Energiekonzepts 2050 der Stadt St.Gallen auch künftig professionelle Lösungen sowie zukunftsgerichtete Produkte und Dienstleistungen anbieten, damit sich Bevölkerung und Wirtschaft in einer fortschrittlichen, effizienten und ökologischen Stadt wohlfühlen und erfolgreich agieren können.

Peter Jans, Stadtrat
Direktion Technische Betriebe

Marco Letta
Unternehmensleiter St.Galler Stadtwerke

Betriebskennzahlen

20252024
Beschaffung1
Elektrizität451 GWh430 GWh
Wasser6.479 Mio. m36.358 Mio. m3
Wärme245 GWh223 GWh
Gas853 GWh855 GWh
Absatz1
Elektrizität Energie451 GWh430 GWh
Elektrizität Netzin Niederspannung344 GWh348 GWh
in Mittelspannung107 GWh114 GWh
Total an Endkundinnen/-kunden451 GWh462 GWh
Wasseran Endkundinnen/-kunden6.200 Mio. m36.033 Mio. m3
Wärmean Endkundinnen/-kunden / Verkaufsmenge222 GWh183 GWh
Gas Energie853 GWh855 GWh
Gas Netzdavon Netz sgsw758 GWh733 GWh
davon Netz Partnergemeinden419 GWh405 GWh
Total1'177 GWh1'138 GWh
Installationen (Zähler)
Elektrizitätinkl. Smart ME/Care Up Elektromobilität61’225 Stk.60’215 Stk.
Wasser9’363 Stk.9’422 Stk.
Wärme1’161 Stk.1’079 Stk.
Gas6’269 Stk.6’411 Stk.
Leitungsnetz (Transport und Verteilung)
Elektrizität2Versorgung880'390 m879’010 m
Signalkabel134'398 m134’735 m
Wasser2456'609 m457’005 m
Fernwärme66'318 m65’766 m
Nahwärme3'950 m3’911 m
Gas2337'669 m338’751 m
TelecomVersorgung6'317'155 m6’265’917 m

Finanzielle Entwicklung

20252024
in CHFin CHF
Liquidität
Flüssige Mittel14’369’51212’975’113
Liquiditätsgrad 2 (Quick Ratio)303.2 %211.8 %
Liquiditätsgrad 3 (Current Ratio)345.1 %242.5 %
Sicherheit
Anlagedeckungsgrad 131.1 %30.0 %
Anlagedeckungsgrad 2121.2 %117.9 %
Erfolgsrechnung
Betriebsertrag251’859’157306’035’972
Ablieferung an den Allgemeinen Haushalt13’000’0003’000’000
Jahresergebnis6’835’69330’637’617
Mittelfluss
Geldfluss aus Betriebstätigkeit34’381’73110’167’134
Geldfluss aus Investitionstätigkeit −34’987’332 −32’904’418
Geldfluss aus Finanzierungstätigkeit2’000’00026’000’000
Nettoverschuldungsfaktor8.5 Jahre29.2 Jahre
Rentabilität
Gesamtkapital-Rentabilität1.8 %6.1 %
Eigenkapital-Rentabilität5.2 %24.0 %
Cashflow-Rentabilität13.7 %3.3 %

Bilanz per 31. Dezember

Ziffer im Anhang20252024
in CHFin CHF
Flüssige Mittel14’369’51212’975’113
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen158’659’50962’651’252
Übrige kurzfristige Forderungen237’218’53036’703’492
Vorräte und angefangene Kundenarbeiten315’291’74616’442’635
Aktive Rechnungsabgrenzung318’065821’378
Umlaufvermögen125’857’362129’593’871
Sachanlagen4406’014’078406’970’554
Finanzanlagen54’336’9504’341’950
Beteiligungen611’762’20013’362’200
Anlagevermögen422’113’228424’674’704
Aktiven547’970’590554’268’575
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen23’963’01940’338’149
Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten 75’586’9687’231’177
Kurzfristige Rückstellungen82’834’0582’912’513
Passive Rechnungsabgrenzung94’081’2292’952’940
Fremdkapital kurzfristig36’465’27453’434’779
Darlehen Stadt St.Gallen349’000’000344’000’000
Übrige langfristige Verbindlichkeiten11’940’48111’696’692
Passivierte Anschlussbeiträge49’137’4928’183’967
Verbindlichkeiten gegenüber Fonds101’510’2362’890’899
Langfristige Rückstellungen88’686’6446’667’470
Fremdkapital langfristig380’274’854373’439’027
Fremdkapital416’740’128426’873’806
Reserven131’230’462127’394’769
Eigenkapital11131’230’462127’394’769
Passiven547’970’590554’268’575

Erfolgsrechnung

Ziffer im Anhang20252024
in CHFin CHF
Nettoerlöse aus Lieferungen und Leistungen240’681’180291’613’714
Bestandesänderung angefangene Kundenarbeiten−620’352 1’449’675
Aktivierte Eigenleistungen 5’287’425 4’354’575
Übriger betrieblicher Ertrag126’510’9038’618’009
Betriebsertrag251’859’157306’035’972
Beschaffungs- und Materialaufwand−144’460’772 −214’344’203
Personalaufwand−39’341’936 −37’051’184
Übriger Betriebsaufwand13−14’339’593 −18’223’392
Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Zinsen (EBITDA)53’716’85536’417’192
Abschreibungen4−21’409’327 −16’972’961
Betriebsergebnis vor Zinsen (EBIT)32’307’52919’444’231
Finanzergebnis14−4’576’442 −2’937’249
Ordentliches Ergebnis27’731’08716’506’982
Ausserordentliches Ergebnis15−22’293’236 14’100’594
Betriebsfremdes Ergebnis1617’18024’583
Veränderungen Fonds101’380’6625’458
Jahresergebnis6’835’69330’637’617

Geldflussrechnung

20252024
in CHFin CHF
Jahresergebnis6’835’693 30’637’617
Ordentliche Abschreibungen 21’409’327 16’972’961
Ausserordentliche Abschreibungen und Wertberichtigung Beteiligung21’610’351 27’994
Veränderung Rückstellungen und Fonds560’058 −613’801
Veränderung Forderungen und Rechnungsabgrenzungen3’980’018 −19’823’027
Veränderung Vorräte, Angefangene Arbeiten1’150’890 −3’397’578
Veränderung kurzfristige Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungen−16’891’051 −10’245’129
Veränderung langfristige Verbindlichkeiten243’789 373’768
Veränderung passivierte Anschlussbeiträge953’525 636’239
Aktivierte Eigenleistungen−5’287’425 −4’354’575
Gewinne aus Veräusserung von Anlagevermögen−183’444 −47’336
Geldfluss aus Betriebstätigkeit34’381’731 10’167’134
(Netto)-Investitionen in Sachanlagen−40’463’201 −37’311’329
Aktivierte Eigenleistungen5’287’425 4’354’575
Desinvestitionen von Sachanlagen183’444 47’336
Investitionen in Finanzanlagen/Beteiligungen0 0
Desinvestitionen von Finanzanlagen5’000 5’000
Geldfluss aus Investitionstätigkeit−34’987’332 −32’904’418
Free Cashflow−605’601 −22’737’284
Veränderung Darlehen Stadt St.Gallen5’000’000 29’000’000
Ablieferung an den Allgemeinen Haushalt−3’000’000 −3’000’000
Geldfluss aus Finanzierungstätigkeit2’000’000 26’000’000
Veränderung Flüssige Mittel1’394’399 3’262’716
Rekapitulation
Flüssige Mittel am 1. Januar12’975’113 9’712’397
Flüssige Mittel am 31. Dezember14’369’512 12’975’113
Veränderung Flüssige Mittel1’394’399 3’262’716

Anhang

Grundsätze der Rechnungslegung

Die St.Galler Stadtwerke unterliegen als unselbstständig öffentlich-rechtliches Unternehmen der Stadt St.Gallen dem öffentlichen Recht. Demnach gelten die Vorgaben des kantonalen Gemeindegesetzes (GG; sGS 151.2), womit seit der Umstellung der Stadt St.Gallen auf das Rechnungsmodell der St.Galler Gemeinden (RMSG) per 1.1.2022 für die Sonderrechnung der sgsw auch die Hauptelemente des RMSG gelten. Das RMSG sieht die Möglichkeit vor, unter bestimmten Bedingungen, welche die sgsw erfüllen, anstelle des RMSG-Kontenrahmens den KMU-Kontenrahmen einzusetzen.

Die vorliegende Jahresrechnung wird unter Berücksichtigung der Vorschriften des Schweizerischen Obligationenrechts (OR) über die kaufmännische Buchführung und Rechnungslegung (Rechnungslegungsrecht gemäss Art. 957 – 962 OR) erstellt. Durch die Anwendung der Hauptelemente von RMSG per 1.1.2022 sind bei der Rechnungslegung der sgsw folgende Besonderheiten zu beachten:

  • Die Nutzungsdauern der Anlagekategorien (vgl. Ziffer 4 im Anhang) wurden per 1.1.2022 so angepasst, dass sie grundsätzlich mit den Bandbreiten gemäss RMSG konform sind.
  • Die Anschlussbeiträge werden separat ausgewiesen und passiviert (vgl. Ziffer 4 im Anhang).
  • Im Gegensatz zur Rechnung der Stadt erfolgte in der Sonderrechnung der sgsw keine Neubewertung des Verwaltungsvermögens, was gemäss RMSG ein Wahlrecht darstellt.
  • Bezüglich der Buchwerte der Beteiligungen wurde in Abweichung zum RMSG keine Neubewertung vorgenommen und die Beteiligungen werden nicht durchgehend zum anteiligen Nominalwert bewertet.
  • Die Verbindlichkeit gegenüber dem E-Fonds «Ökologischer Umbau Stromproduktion» (vgl. Ziffer 10 im Anhang) würde bei der Rechnungslegung nach RMSG dem Eigenkapital zugeordnet.

Die sgsw planen, mit dem Jahresabschluss 2028 auf den anerkannten Rechnungslegungsstandard Swiss GAAP FER umzustellen. Aus diesem Grund haben die sgsw im Sinne der Stetigkeit bis zur Einführung des neuen Standards auf weitere Anpassungen im Zusammenhang mit der Umstellung der Stadt St.Gallen auf RMSG verzichtet. 

Im Geschäftsjahr 2025 haben die sgsw eine Umklassierung der internen Leistungsverrechnungen vorgenommen. Im Rahmen der Überprüfung der Kostenartenstruktur wurden diese Leistungen sachgerecht den Sekundärkostenarten zugeordnet und nicht mehr wie zuvor unter den Primärkostenarten ausgewiesen. Diese Anpassung verbessert die korrekte Abbildung der konzerninternen Leistungsbeziehungen sowie die Transparenz der Kostenstruktur. Die Umklassierung betrifft ausschliesslich den Ausweis innerhalb der entsprechenden Kostenarten und hat keinen Einfluss auf das Gesamtergebnis des Geschäftsjahres 2025.

Fremdwährungstransaktionen werden zum Wechselkurs im Zeitpunkt des Geschäftsvorfalles umgerechnet. Am Bilanzstichtag werden alle Fremdwährungspositionen mit dem öffentlich publizierten Jahresendkurs bewertet. Die daraus resultierenden Kursdifferenzen werden erfolgswirksam erfasst (Umrechnungskurs per 31.12.2025: Euro 1 = CHF 0.93966 / per 31.12.2024: CHF 0.94947).

Als Beteiligungen gelten Anteile am Kapital, die langfristig gehalten werden und einen massgeblichen Einfluss vermitteln. Dieser wird vermutet, wenn die Anteile mindestens 20 % der Stimmrechte gewähren. Beteiligungen mit einem Stimmrechtsanteil unter 20 % werden als Finanzanlagen bilanziert.

Angaben und Erläuterungen zur Bilanz

1 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

31.12.202531.12.2024
in CHFin CHF
Debitoren zum Nominalwert59’597’509 63’471’252
./. Wertberichtigung Debitoren−938’000 −820’000
Bilanzwert58’659’509 62’651’252

2 Übrige kurzfristige Forderungen

31.12.202531.12.2024
in CHFin CHF
Guthaben Verrechnungssteuer741’072336’187
Vorauszahlungen an Lieferanten191’853112’475
Aktive Deckungsdifferenzen (Elcom)8’755’6268’953’256
Aktive Deckungsdifferenzen (Energie)27’513’26727’293’482
Übrige kurzfristige Forderungen16’7128’093
Bilanzwert37’218’53036’703’492

3 Vorräte und angefangene Kundenarbeiten

31.12.202531.12.2024
in CHFin CHF
Vorräte13’879’60714’427’845
Angefangene Kundenarbeiten1’567’4392’187’790
./. Wertberichtigung−155’300 −173’000
Bilanzwert15’291’74616’442’635

4 Sachanlagen

Die Bewertung erfolgt höchstens zu den Anschaffungs- oder Herstellkosten abzüglich der betriebswirtschaftlich notwendigen Abschreibungen. Die Abschreibungen erfolgen linear über die Nutzungsdauer.

Anlagespiegel 2025Stand
01.01.2025
ZugängeAbgängeReklassifikationenStand 31.12.2025
SachanlagenAnschaffungswerte in CHF
Elektrizitätsversorgung373’040’498 13’476’280 −8’551’002 −7’049’450 370’916’327
Gasversorgung123’682’076 700’722 0 507’642 124’890’439
Wasserversorgung214’125’215 4’160’799 0 2’881’217 221’167’232
Energie1’149’072 107’316 0 0 1’256’389
Wärmeversorgung179’309’703 6’984’234 0 32’037’782 218’331’719
Telecom72’144’494 −153’433 0 4’622 71’995’684
Finanzen + Dienste13’667’127 497’535 −330’877 0 13’833’785
Digitalisierung + Informatik0 30’910 0 379’834 410’744
Unvollendete Investitionen35’542’028 14’658’837 −6’720 −28’761’648 21’432’497
Total sgsw1’012’660’212 40’463’201 −8’888’598 0 1’044’234’815
Passivierte Anschlussbeiträge1Erhaltene Anschlussbeiträge in CHF
Elektrizitätsversorgung8’752’598806’680009’559’278
Wasserversorgung582’302214’86500797’167
Wärmeversorgung760’426233’45100993’876
Total sgsw10’095’3261’254’9960011’350’322
Anlagespiegel 2025Stand
01.01.2025
Abschreibungenao. AbschreibungenAbgängeReklassifikationenStand 31.12.2025Buchwert
31.12.2025
SachanlagenKumulierte Abschreibungen in CHF
Elektrizitätsversorgung−251’115’374 −7’180’730 0 8’547’370 4’743’481 −245’005’253 125’911’074
Gasversorgung−68’922’299 −1’838’761 0 0 0 −70’761’060 54’129’379
Wasserversorgung−141’609’669 −2’110’618 0 0 0 −143’720’287 77’446’945
Energie−972’245 −157’706 0 0 0 −1’129’951 126’438
Wärmeversorgung−85’856’228 −8’580’054 0 0 −4’782’341 −99’218’623 119’113’097
Telecom−44’044’506 −947’111 −20’000’000 0 −8’677 −65’000’293 6’995’390
Finanzen + Dienste−13’063’900 −531’824 0 330’877 0 −13’264’847 568’938
Digitalisierung + Informatik0 −61’498 0 0 0 −61’498 349’246
Unvollendete Investitionen−105’439 −1’026 0 0 47’537 −58’927 21’373’570
Total sgsw−605’689’659 −21’409’327 −20’000’000 8’878’247 0 −638’220’738 406’014’078
Passivierte Anschlussbeiträge1Aufgelöste Anschlussbeiträge in CHF
Elektrizitätsversorgung−1’852’555 −257’873 0 0 0 −2’110’428 7’448’850
Wasserversorgung−30’236 −20’434 0 0 0 −50’671 746’496
Wärmeversorgung−28’568 −23’162 0 0 0 −51’730 942’146
Total sgsw−1’911’359 −301’470 0 0 0 −2’212’829 9’137’492
Anlagespiegel 2024Stand
01.01.2024
ZugängeAbgängeReklassifikationenStand 31.12.2024
SachanlagenAnschaffungswerte in CHF
Elektrizitätsversorgung361’465’876 5’782’125 −804’118 6’596’616 373’040’498
Gasversorgung122’849’956 468’853 0 363’267 123’682’076
Wasserversorgung211’979’558 1’575’485 0 570’172 214’125’215
Energie1’087’957 61’115 0 0 1’149’072
Wärmeversorgung174’209’109 2’264’017 0 2’836’577 179’309’703
Telecom71’978’763 −39’861 0 205’592 72’144’494
Finanzen + Dienste13’248’624 846’517 −428’014 0 13’667’127
Digitalisierung + Informatik0 0 0 0 0
Unvollendete Investitionen19’761’173 26’353’078 0 −10’572’224 35’542’028
Total sgsw976’581’015 37’311’329 −1’232’132 0 1’012’660’212
Passivierte Anschlussbeiträge1Erhaltene Anschlussbeiträge in CHF
Elektrizitätsversorgung8’172’668579’930008’752’598
Wasserversorgung499’66282’64000582’302
Wärmeversorgung517’410243’01600760’426
Total sgsw9’189’740905’5860010’095’326
Anlagespiegel 2024Stand
01.01.2024
Abschreibungenao. AbschreibungenAbgängeReklassifikationenStand 31.12.2024Buchwert
31.12.2024
SachanlagenKumulierte Abschreibungen in CHF
Elektrizitätsversorgung−246’286’597 −5’640’031 −18’707 804’118 25’842 −251’115’374 121’925’125
Gasversorgung−67’111’836 −1’801’176 −9’287 0 0 −68’922’299 54’759’776
Wasserversorgung−139’616’822 −1’992’847 0 0 0 −141’609’669 72’515’546
Energie−860’176 −112’069 0 0 0 −972’245 176’827
Wärmeversorgung−80’476’632 −5’378’809 0 0 −786 −85’856’228 93’453’475
Telecom−42’886’317 −1’158’189 0 0 0 −44’044’506 28’099’988
Finanzen + Dienste−12’611’109 −880’805 0 428’014 0 −13’063’900 603’227
Digitalisierung + Informatik0 0 0 0 0 0 0
Unvollendete Investitionen−71’349 −9’034 0 0 −25’056 −105’439 35’436’589
Total sgsw−589’920’836 −16’972’961 −27’994 1’232’132 0 −605’689’658 406’970’554
Passivierte Anschlussbeiträge1Aufgelöste Anschlussbeiträge in CHF
Elektrizitätsversorgung−1’615’986 −236’569 0 0 0 −1’852’555 6’900’043
Wasserversorgung−14’456 −15’780 0 0 0 −30’236 552’066
Wärmeversorgung−11’570 −16’998 0 0 0 −28’568 731’858
Total sgsw−1’642’012 −269’347 0 0 0 −1’911’359 8’183’967

5 Finanzanlagen

Nominalwert31.12.202531.12.2024
in CHFin CHF
Darlehen Polizeischützen St.Gallen130’950135’950
BeteiligungenAnteilNominalwert
in %in CHF
Ganeos AG, Zürich7.0110’000’000701’000701’000
Open Energy Platform AG, Zürich7.0150’000’0003’505’0003’505’000
Verband der Schweizerischen Gasindustrie, Zürich3.371’630’00000
KWD Kraftwerk Doppelpower AG, Glarus Süd4.6916’000’00000
Total Finanzanlagen4’336’9504’341’950
Die Finanzanlagen werden höchstens zu den Anschaffungskosten abzüglich notwendiger Wertberichtigungen bilanziert.

6 Beteiligungen

AnteilNominalwert31.12.202531.12.2024
in %in CHFin CHFin CHF
SN Energie AG, Glarus Süd34.1020’250’0006’900’0006’900’000
RWSG Regionale Wasserversorgung AG, St.Gallen50.0040’000’00000
Kraftwerk Burentobel AG, St.Gallen31.501’270’000200’000200’000
Biorender AG in Liquidation, Münchwilen24.5912’200’00000
Swiss Fibre Net AG, Bern22.603’000’000200’000200’000
Rechenzentrum Ostschweiz AG, St.Gallen20.0020’000’0002’400’0004’000’000
energienetz GSG AG, St.Gallen47.364’400’0002’027’2002’027’200
Energieagentur St.Gallen GmbH, St.Gallen25.00200’00000
eenfinity schweiz ag, St.Gallen35.00100’00035’00035’000
Total Beteiligungen11’762’20013’362’200
NameSN Energie AG
RechtsformAktiengesellschaft
Tätigkeit, erfüllte öffentliche AufgabenSichere, effektive und nachhaltige Stromversorgung
Anteil der Stadt690 Namenaktien (Nominalwert CHF 10’000)
CHF 6’900’000, 34.1 % am Aktienkapital
BuchwertCHF 6’900'000
Wesentliche weitere Miteigentümer an der OrganisationGemeinde Glarus Süd
Stadt Rorschach
EW Jona-Rapperswil AG
Arbon Energie AG
Eigene UntergesellschaftenKraftwerke Zervreila AG
KWM Kraftwerk Mühlebach AG
Kraftwerk Burentobel AG
Kraftwerk Sernf AG
KWD Kraftwerk Doppelpower AG
Mont Crosin
SN Erneuerbare Energie AG
Terravent AG
Zahlungsströme im BerichtsjahrCHF 345’000, 5 % Grunddividende
CHF 1’035’000, Superdividende
Beschaffungsaufwand Strom
NameKraftwerk Burentobel AG
RechtsformAktiengesellschaft
Tätigkeit, erfüllte öffentliche AufgabenKleinwasser-Kraftwerk
Anteil der Stadt400 Namenaktien (Nominalwert CHF 1'000)
CHF 400’000, 31.5 % am Aktienkapital
BuchwertCHF 200’000
Wesentliche weitere Miteigentümer an der OrganisationSN Energie AG
Filtrox Immobilien AG
Eigene Untergesellschaftenkeine
Zahlungsströme im BerichtsjahrCHF 0, Dividende
unbedeutend
NameGaneos AG
RechtsformAktiengesellschaft
Tätigkeit, erfüllte öffentliche AufgabenBeschaffung 30 % des Erdgasbedarfs sowie Transport von Erdgas zu den Aktionären
Anteil der Stadt701 Namenaktien (Nominalwert CHF 1'000)
CHF 701’000, 7.01 % am Aktienkapital
BuchwertCHF 701’000
Wesentliche weitere Miteigentümer an der OrganisationEnergie 360° AG
Stadt Schaffhausen
Gravag Energie AG
Stadt Winterthur
Stadt Wil
Eigene UntergesellschaftenSwissgas AG
gasmobil AG
Gas & Com AG
Swiss Gas Invest AG
VSG (Genossenschaft)
Zahlungsströme im BerichtsjahrCHF 35’050, 5 % Grunddividende
CHF 1’086’550, Superdividende
Beschaffungsaufwand Gas
NameOpen Energy Platform AG
RechtsformAktiengesellschaft
Tätigkeit, erfüllte öffentliche AufgabenBeschaffung 30 % des Erdgasbedarfs
Anteil der Stadt3’505 Namenaktien (Nominalwert CHF 1'000)
CHF 3’505’000, 7.01 % am Aktienkapital
BuchwertCHF 3’505’000
Wesentliche weitere Miteigentümer an der OrganisationEnergie 360° AG
Stadt Schaffhausen
Gravag Energie AG
Stadt Winterthur
Stadt Wil
Eigene UntergesellschaftenSwissgas AG
Gasmobil AG
Gas & Com AG
Zahlungsströme im BerichtsjahrCHF 0, Dividende
Beschaffungsaufwand Gas
NameBiorender AG in Liquidation
RechtsformAktiengesellschaft
Tätigkeit, erfüllte öffentliche AufgabenBiogasbetrieb
Anteil der Stadt6’000 Namenaktien (Nominalwert CHF 500)
CHF 3’000’000, 24.59 % am Aktienkapital
BuchwertCHF 0
Wesentliche weitere Miteigentümer an der OrganisationStadt Winterthur
Stadt Wil
Eigene Untergesellschaftenkeine
Zahlungsströme im BerichtsjahrCHF 0, Dividende
Beschaffungsaufwand Biogas
NameRWSG Regionale Wasserversorgung St.Gallen AG
RechtsformAktiengesellschaft
Tätigkeit, erfüllte öffentliche AufgabenVersorgung der Bevölkerung (über 150’000 Menschen) mit Trink-, Brauch- und Löschwasser
Anteil der Stadt2’000 Namenaktien (Nominalwert CHF 10’000)
CHF 20’000’000, 50 % am Aktienkapital
BuchwertCHF 0
Wesentliche weitere Miteigentümer an der OrganisationWasserversorgung Gemeinde Gossau
Dorfkorporation Herisau
Eigene Untergesellschaftenkeine
Zahlungsströme im Berichtsjahrsgsw führen die Verrechnung der Wasserkosten an die Partner im Namen der RWSG durch Beschaffungsaufwand Wasser
NameSwiss Fibre Net AG
RechtsformAktiengesellschaft
Tätigkeit, erfüllte öffentliche AufgabenErbringung betrieblicher Aufgaben (Vertrieb, Support und Beratung) von Diensten und Produkten, welche auf Telekommunikations- und insbesondere auf Glasfasernetzen basieren
Anteil der Stadt135’000 Namenaktien (Nominalwert CHF 5)
CHF 677’885, 22.6 % am Aktienkapital
BuchwertCHF 200’000
Wesentliche weitere Miteigentümer an der OrganisationStadt Bern
Stadt Luzern
Stadt Meilen
Eigene Untergesellschaftenkeine
Zahlungsströme im BerichtsjahrCHF 33’894, 5 % Dividende
NameKWD Kraftwerk Doppelpower AG
RechtsformAktiengesellschaft
Tätigkeit, erfüllte öffentliche AufgabenProduktion von und Handel mit elektrischer Energie und insbesondere Betrieb eines Wasserkraftwerks
Anteil der Stadt750 Namenaktien (Nominalwert CHF 1’000)
CHF 750’000, 4.69 % am Aktienkapital
BuchwertCHF 0
Wesentliche weitere Miteigentümer an der OrganisationSN Energie AG
Technische Betriebe Glarus
Elektrizitätswerk Jona-Rapperswil AG
Eigene Untergesellschaftenkeine
Zahlungsströme im BerichtsjahrCHF 0, Dividende
NameEnergienetz GSG AG
RechtsformAktiengesellschaft
Tätigkeit, erfüllte öffentliche AufgabenThermische Energie produzieren, transportieren und verteilen. Erstellt, pachtet, produziert Anlagen zu diesem Zweck
Anteil der Stadt2’084 Namenaktien (Nominalwert CHF 1’000)
CHF 2’084’000, 47.36 % am Aktienkapital
BuchwertCHF 2’027’200
Wesentliche weitere Miteigentümer an der OrganisationSAK AG
Gemeinde Gaiserwald
Eigene Untergesellschaftenkeine
Zahlungsströme im BerichtsjahrCHF 0, Dividende
NameRechenzentrum Ostschweiz AG
RechtsformAktiengesellschaft
Tätigkeit, erfüllte öffentliche AufgabenBetrieb eines Rechenzentrums
Anteil der Stadt4’000 Namenaktien (Nominalwert CHF 1’000)
CHF 4’000’000, 20 % am Aktienkapital
BuchwertCHF 2’400’000
Wesentliche weitere Miteigentümer an der OrganisationSAK AG
Eigene Untergesellschaftenkeine
Zahlungsströme im BerichtsjahrCHF 0, Dividende
Weitere Beteiligungen ohne massgebende Beeinflussung kapitalmässig oder organisatorisch und ohne wesentliches RisikoKonsumenten Tanklager-Genossenschaft St.Gallen
Energieagentur St.Gallen GmbH
eenfinity schweiz ag

7 Passive Deckungsdifferenzen (Nemo)

Im Bereich Gas wurden die bisher ausgewiesenen passiven Deckungsdifferenzen in Höhe von CHF 1.168 Mio. per Bilanzstichtag vollständig erfolgswirksam aufgelöst. Diese Anpassung steht im Zusammenhang mit einer vertieften Überprüfung der den Berechnungen zugrunde liegenden Annahmen, Parameter und methodischen Ansätze.

Im Rahmen dieser Überprüfung wurde festgestellt, dass die bisher angewandten Berechnungsgrundlagen den aktuellen Gegebenheiten sowie den wirtschaftlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen nicht mehr in vollem Umfang entsprechen. Insbesondere bestehen Unsicherheiten hinsichtlich der Validität einzelner Einflussgrössen sowie der sachgerechten Zuordnung von Kosten- und Erlöskomponenten.

Vor diesem Hintergrund wurde entschieden, die Methodik zur Ermittlung von Deckungsdifferenzen grundlegend zu überarbeiten. Da diese Überarbeitung zum Bilanzstichtag noch nicht abgeschlossen ist, kann derzeit keine verlässliche und abschliessende Beurteilung vorgenommen werden, ob und in welchem Umfang tatsächlich eine passive Deckungsdifferenz besteht.

8 Rückstellungen

BezeichnungSaldo 01.01.2025BildungAuflösungSaldo 31.12.2025
in CHFin CHFin CHFin CHF
Rückstellung Zeitsaldi2’480’00048’569135’5692’393’000
Rkst. für künftige Verpflichtungen PK (kurzfristig)432’5138’5450441’058
Kurzfristige Rückstellungen2’912’51357’114135’5692’834’058
Rückstellung Geothermie3’477’9428’50955’7603’430’692
Rückstellung Stilllegungskosten Gas02’547’00002’547’000
Rückstellung Verpflichtungen Pensionskasse3’189’5270480’5752’708’953
Langfristige Rückstellungen6’667’4702’555’509536’3348’686’644
Total Rückstellungen9’579’9822’612’623671’90311’520’702

9 Passive Rechnungsabgrenzung

Im Berichtsjahr wurden hauptsächlich die Herkunftsnachweise (Zertifikate) für Gas und Strom (CHF 420'000; Vorjahr CHF 1'223'000), die Abwasser- /Kehrichtgebühren des Monats Dezember und die Schmutzwassergebühren des 2. Halbjahres 2025 (CHF 737'000; Vorjahr CHF 0.00), die Netzzuschläge EnG (CHF 937'000; Vorjahr CHF 0.00) sowie die Energiefonds-Abgabe (CHF 341'000; Vorjahr CHF 924'000) und die Ausgleichsenergie des Monats Dezember (CHF 543'000; Vorjahr CHF 220'000) abgegrenzt. Zudem wurde eine Abgrenzung Poolkosten RWSG (CHF 543'000; Vorjahr CHF 70'000) vorgenommen. Insgesamt resultiert ein Betrag von CHF 4'081'229 (Vorjahr CHF 2'952'940) aus passiven Rechnungsabgrenzungen.

10 Verbindlichkeiten gegenüber Fonds

BezeichnungSaldo 01.01.2025BildungAuflösungSaldo 31.12.2025
in CHFin CHFin CHFin CHF
E-Fonds «Ökolog. Umbau Stromproduktion»2’818’24201’360’0001’458’242
Fonds «Wasser-Rappen»72’65734’33855’00051’995
Total Fonds2’890’89934’3381’415’0001’510’236

11 Eigenkapitalnachweis

E-NetzG-NetzWasserEnergieWärmeTelecomTotal
in CHFin CHFin CHFin CHFin CHFin CHFin CHF
01.01.202563’780’965 50’591’966 31’189’128 76’470’770 −21’529’826 −73’108’234 127’394’769
Jahresergebnis8’909’021 3’120’808 1’655’103 14’183’574 1’880’196 −22’913’008 6’835’693
Ablieferung Stadt−1’200’000 −900’000 0 −900’000 0 0 −3’000’000
31.12.202571’489’986 52’812’774 32’844’231 89’754’344 −19’649’630 −96’021’242 131’230’462

Angaben und Erläuterungen zur Erfolgsrechnung

12 Übriger betrieblicher Ertrag

20252024
in CHFin CHF
Ertrag öffentliche Beleuchtung2’623’6602’783’513
Ertrag Poolkosten RWSG2’439’6422’544’485
Übriger betrieblicher Ertrag1’047’8921’794’576
Ertrag Mahngebühren Kunden161’102153’195
Erträge aus FTTH-Vermietungen55’1621’294’903
Gewinn aus Verkauf Anlagen183’44447’336
6’510’9038’618’009

13 Übriger Betriebsaufwand

20252024
in CHFin CHF
Mieten Liegenschaften, Maschinen, Mobiliar, Fahrzeuge−2’019’708 −2’781’979
Unterhalt Fahrzeuge, Maschinen, Mess- / Schaltapparate, EDV−6’808’863 −7’289’506
Energie und Wasser Betrieb−342’851 −1’110’995
Sachversicherungen und Gebühren−831’617 −950’055
Sonstiger Betriebsaufwand−335’677 −607’289
Verwaltungs- / Vertriebsaufwand−4’000’877 −5’483’569
−14’339’593 −18’223’392

14 Finanzergebnis

20252024
in CHFin CHF
Finanzaufwand−7’981’590 −6’271’571
Finanzertrag3’405’148 3’334’322
−4’576’442 −2’937’249

15 Ausserordentliches Ergebnis

20252024
in CHFin CHF
Ausserordentlicher Aufwand1−3’876’500 −42’169
Ausserordentlicher Ertrag21’227’873 15’028’161
a.o. Abschreibungen Sachanlagen FIBU3−20’010’351 −27’994
Einlage in Rückstellung für künftige Verpflichtungen PK4−8’545 −857’404
Bezug aus Rückstellung für künftige Verpflichtungen PK4374’288 0
−22’293’236 14’100’594

16 Betriebsfremdes Ergebnis

20252024
in CHFin CHF
Betriebsfremder Aufwand−13’875 −5’558
Betriebsfremder Ertrag31’054 30’141
17’180 24’583

Weitere Angaben

Vollzeitstellen
Die Anzahl der Vollzeitstellen im Jahresdurchschnitt lag im Berichtsjahr sowie im Vorjahr über 250.

Nahestehende Personen
Als nahestehende Personen gelten für die St.Galler Stadtwerke die Stadt St.Gallen als Eignerin sowie alle Beteiligungen mit einem Anteil von mehr als 20 %. Die Transaktionen mit Nahestehenden umfassen den Leistungsaustausch im Rahmen der üblichen Geschäftstätigkeit zwischen den St.Galler Stadtwerken und den ihnen nahestehenden Personen und Organisationen. Die Transaktionen werden zu marktüblichen Konditionen abgewickelt.

Forderungen31.12.202531.12.2024
in CHFin CHF
Stadt St.Gallen3’124’2714’209’208
SN Energie AG28’42696’508
RWSG Regionale Wasserversorgung St.Gallen AG270’217439’167
Kraftwerk Burentobel AG21489
Swiss Fibre Net AG292’957456’966
Rechenzentrum Ostschweiz AG14’7280
energienetz GSG AG56’16561’845
Energieagentur St.Gallen GmbH4351’456
3’787’4115’265’239
Verbindlichkeiten31.12.202531.12.2024
in CHFin CHF
Stadt St.Gallen−352’368’318 −349’005’163
SN Energie AG−4’319’993 −6’056’215
RWSG Regionale Wasserversorgung St.Gallen AG−2’874’787 −2’891’897
Swiss Fibre Net AG−33’255 −93’147
energienetz GSG AG−149’578 −157’169
−359’745’932 −358’203’592

Nicht bilanzierte Leasingverbindlichkeiten
Per 31.12.2025 bestanden keine offenen oder noch nicht geschuldeten Leasingverbindlichkeiten.

Verbindlichkeiten gegenüber Vorsorgeeinrichtungen31.12.202531.12.2024
in CHFin CHF
Kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber der Personalvorsorgeeinrichtung innerhalb der Position «Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten»0701’076

Garantieverbindlichkeiten
Per 31.12.2025 bestanden keine Garantieverbindlichkeiten gegenüber Dritten.

Eventualverbindlichkeiten
Gemäss Ankündigung der ESTV wird bis spätestens Ende des Jahres 2026 eine MWST-Prüfung durch die Steuerbehörden vorgenommen. Dies betrifft jeweils die letzten 5 Geschäftsjahre. Es besteht eine mögliche Verpflichtung zu einer Nachzahlung. Die endgültige Höhe und Fälligkeit der möglichen Nachzahlung hängt von den Resultaten der MWST-Behörde ab. Da derzeit keine verlässliche Schätzung oder eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine Zahlungsverpflichtung vorliegt, wird keine Rückstellung gebildet. Bei den künftigen Gasverschliessungen bestehen aufgrund von unterschiedlichen vertraglichen Bedingungen Unsicherheiten betreffend Kostenübernahme und der genauen, künftigen Anzahl an vorzunehmenden Verschliessungen. Derzeit ist keine verlässliche Schätzung oder Wahrscheinlichkeit für eine Zahlungsverpflichtung gegeben.

Gesamtbetrag der aufgelösten Stillen Reserven31.12.202531.12.2024
in CHFin CHF
Gesamtsumme der aufgelösten Stillen Reserven05’534’000

Die Auflösung resultiert aus dem Unterschied zwischen betriebswirtschaftlichen und finanzbuchhalterischen Abschreibungen auf den Sachanlagen.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag
Es sind keine Ereignisse nach dem Bilanzstichtag bekannt, welche wesentlichen Einfluss auf die Jahresrechnung haben.

Revisionsbericht

Bericht der Revisionsstelle an die Geschäftsprüfungskommission des Stadtparlamentes St.Gallen

Bericht zur Prüfung der Jahresrechnung

Prüfungsurteil

Wir haben die Jahresrechnung der St.Galler Stadtwerke – bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2025, der Erfolgsrechnung und der Geldflussrechnung für das dann endende Jahr sowie dem Anhang, einschliesslich einer Zusammenfassung bedeutsamer Rechnungslegungsmethoden – geprüft.

Nach unserer Beurteilung entspricht die beigefügte Jahresrechnung dem schweizerischen Gesetz.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Abschlussprüfung in Übereinstimmung mit den Schweizer Standards zur Abschlussprüfung (SA-CH) durchgeführt. Unsere Verantwortlichkeiten nach diesen Vorschriften und Standards sind im Abschnitt «Verantwortlichkeiten der Revisionsstelle für die Prüfung der Jahresrechnung» unseres Berichts weitergehend beschrieben. Wir sind von den St.Galler Stadtwerken unabhängig im Sinne des Reglements über die Finanzkontrolle, und wir haben unsere sonstigen beruflichen Verhaltenspflichten in Übereinstimmung mit den Anforderungen des Berufsstands erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als eine Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen.

Sonstige Informationen

Der Stadtrat ist für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die im Geschäftsbericht enthaltenen Informationen, aber nicht die Jahresrechnung und unseren dazugehörigen Bericht.

Unser Prüfungsurteil zur Jahresrechnung erstreckt sich nicht auf die sonstigen Informationen, und wir bringen keinerlei Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu zum Ausdruck.

Im Zusammenhang mit unserer Abschlussprüfung haben wir die Verantwortlichkeit, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen wesentliche Unstimmigkeiten zur Jahresrechnung oder unseren bei der Abschlussprüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten den Schluss ziehen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten.

Verantwortlichkeiten des Stadtrates für die Jahresrechnung

Der Stadtrat ist verantwortlich für die Aufstellung einer Jahresrechnung in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und für die internen Kontrollen, die der Stadtrat als notwendig feststellt, um die Aufstellung einer Jahresrechnung zu ermöglichen, die frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung der Jahresrechnung ist der Stadtrat dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Stadtwerke zur Fortführung der Geschäftstätigkeit zu beurteilen, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Geschäftstätigkeit – sofern zutreffend – anzugeben sowie dafür, den Rechnungslegungsgrundsatz der Fortführung der Geschäftstätigkeit anzuwenden, es sei denn, die zuständigen politischen Organe beabsichtigen, entweder die Stadtwerke zu liquidieren oder Geschäftstätigkeiten einzustellen, oder haben keine realistische Alternative dazu.

Verantwortlichkeiten der Revisionsstelle für die Prüfung der Jahresrechnung

Unsere Ziele sind, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob die Jahresrechnung als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und einen Bericht abzugeben, der unser Prüfungsurteil beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Mass an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit den SA-CH durchgeführte Abschlussprüfung eine wesentliche falsche Darstellung, falls eine solche vorliegt, stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich gewürdigt, wenn von ihnen einzeln oder insgesamt vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie die auf der Grundlage dieser Jahresrechnung getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Nutzern beeinflussen.

Eine weitergehende Beschreibung unserer Verantwortlichkeiten für die Prüfung der Jahresrechnung befindet sich auf der Webseite von EXPERTsuisse: expertsuisse.ch/wirtschaftspruefung-revisionsbericht. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Berichts.

Bericht zu sonstigen gesetzlichen und anderen rechtlichen Anforderungen

Aufgrund unserer Prüfung gemäss Art. 32 Abs. 1 lit. c der Verordnung über den Finanzhaushalt der Gemeinden (FHGV; sGS 151.53) bestätigen wir, dass ein gemäss den Vorgaben des Stadtrates ausgestaltetes Internes Kontrollsystem für die Aufstellung der Jahresrechnung vorhanden ist.

Wir empfehlen, dem Parlament Antrag auf Genehmigung der Jahresrechnung zu stellen.

Finanzkontrolle der Stadt St.Gallen

Marc Müntener
Revisionsexperte, Leitender Revisor

Daniel lnauen Revisionsexperte
St.Gallen, 21. April 2026

Stadt St.Gallen
St.Galler Stadtwerke

St.Leonhard-Strasse 15
CH-9001 St.Gallen

Telefon Kundendienst 0848 747 900

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